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infektiöse Mononukleose: Prüfungsfragen für Heilberufe

Wenn Sie die Fragen zur Mononukleose im Prüfungs-Modus beantworten wollen, so können Sie durch Anklicken der unten stehenden Schaltfläche zunächst alle Antworten verbergen:

 

Mit welchem anderen Begriff wird die Infektionskrankheit Mononukleose auch noch bezeichnet?

Die infektiöse Mononukleose wird auch häufig als Morbus Pfeiffer oder als Pfeiffersches Drüsenfieber bezeichnet.


Von Welleschik - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,   Hinweise zur Weiternutzung


Wegen der manchmal erheblichen Anschwellung der Tonsillen (Abb. oben) wird die Mononukleose auch als Monozyten-Angina bezeichnet.

 

Wie heißt der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers (Mononukleose)?

Die infektiöse Mononukleose wird durch das Epstein-Barr-Virus verursacht!

 

Zu welcher größeren Virenfamilie gehört das Epstein-Barr-Virus?

Das Epstein-Barr-Virus gehört zu den Herpesviren.
Hinweis: das Epstein-Barr-Virus ist neben der Verursachung eines Pfeifferschen Drüsenfiebers auch ursächlich für maligne Erkrankungen.
So zum Beispiel das B-Zell-Lymphom sowie das Nasopharyngealkarzinom und in Afrika für das Burkitt-Lymphom.

 

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Wie wird das Epstein-Barr-Virus bei der Mononukleose übertragen?   

  •  Das Epstein-Barr-Virus wird über den Speichel, mittels Tröpfcheninfektionen oder möglicherweise auch durch Schmierinfektionen übertragen.

  • Besonders bei Jugendlichen erfolgt die Übertragung sehr oft von Mund zu Mund beim Küssen.
    In der Volksmedizin wird daher die Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) auch öfters als Kusskrankheit oder auch als kissing disease bezeichnet.

 

Wie lange ist die Inkubationszeit bei der Mononukleose?

Die Inkubationszeit der Mononukleose beträgt 7-30 Tage.

 Die Inkubationszeit ist die Zeitspanne von der Ansteckung bis zum Ausbrechen erster Krankheitssymptome.

 

Die Mononukleose hat bei Kindern unter 10 Jahren sehr häufig eine völlig andere Symptomatik als bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen.

Welche Symptome erwarten Sie bei einer Mononukleose bei einem Kind unter 10 Jahren.

Bei Kindern unter 10 Jahren verläuft die Erkrankung oft ohne nennenswerte Symptome.
Bei Erwachsenen verläuft die Erkrankung meist mit Symptomen, die ähnlich einer Grippe sind.

 

Welche Krankheitssymptome der Mononukleose treten manchmal bei Jugendlichen auf?

Bei einer stark symptomatischen Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) findet man (vor allen Dingen bei Jugendlichen) folgende Leitsymptome:  

  Halsschmerzen (oft mit einer schwerwiegenden Entzündung der Tonsillen).
  Generalisierte Schwellung der Lymphknoten (besonders der Halslymphknoten).
  Schwellung der Milz,
  Kopf und Muskelschmerzen,
  Fieber,
  in etwa 10 % der Fälle Exanthem der Haut.
  Selten kommt es auch zu entzündlichen Beteiligung der Leber.


Author James Heilman, MD       Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Die Abb. oben zeigt zwei der genannten Leitsymptome:
eine beidseitige massive Schwellung der Halslymphknoten sowie ein Exanthem der Haut.

 

Wie verhalten sich bei einem Patienten mit Mononukleose die Leukozyten?

Sie sollten neben den 2 genannten Asthmaformen noch kennen:
  das gemischtförmige Asthma,
  das berufsbedingte Asthma,
  das Infekt ausgelöste Asthma,
  das Medikamenten ausgelöste Asthma,
  das Belastungs-Asthma (auch Anstrengungsasthma genannt)
  das Asthma bei der Refluxkrankheit.

 

Wie verhalten sich bei einem Patienten mit Mononukleose die Leukozyten?

Bei einem Pfeifferschen Drüsenfieber sind die Leukozyten mit 10.000-20.000 pro mm3 deutlich erhöht.
Typisch für die Mononukleose ist, dass diese Erhöhung der Leukozyten ganz wesentlich durch eine Steigerung der mononukleären Zellen mit atypischen Lymphozyten zustandekommt.

Blutausstrich

in dem Blutausstrich sehen Sie überwiegend die kernlosen roten Blutkörperchen (Erthrozyten) aber auch zwei atypische Lymphozyten.

 

Nennen Sie einige seltene Komplikationen, die bei einem Pfeifferschen Drüsenfieber beachtet werden müssen.

  • Enzephalitis (Entzündung des Gehirns)

  • infektiös bedingte Blutarmut mit Reduktion der Thrombozyten  und der Granulozyten.

  • Starke Schwellung der Milz.

  • Hepatitis,

    Myokarditis,

 

mit welchem Fachausdruck wird die starke Schwellung der Milz generell bezeichnet?

Splenomegalie

 

im Hinblick auf die Splenomegalie sollten Sie einem Patienten mit einer Mononukleose stets welchen Rat geben?

  • Eine Splenomegalie kann – besonders unter körperlicher Belastung – zu einer Milz- Ruptur mit lebensbedrohenden Blutungen führen!

  • Deshalb sollten Sie allen Patienten mit einer Mononukleose von körperlichen Belastungen – insbesondere aber von sportlichen Tätigkeiten – strikt abraten.

 

Wird die Mononukleose mit Antibiotika behandelt?

Nein! Die Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber) ist eine Virusinfektion und wird daher nicht mit Antibiotika behandelt.
Antibiotika können lediglich einmal in Einzelfällen sinnvoll sein, wenn zu der Mononukleose ein bakterieller Infekt hinzukommt. 

 

Kann man an einer Mononukleose mehrfach erkranken?

In der Regel ist dies nicht möglich. Das Epstein-Barr-Virus ist ein Virus der Herpesgruppe und es verbleibt lebenslang im Körper und zwar in den B-Lymphozyten.
Die Möglichkeit einer Reaktivierung des Epstein-Barr Virus wird für Einzelfälle diskutiert. Ebenso die Verursachung einer chronischen Müdigkeit durch das Epstein-Barr-Virus.

 

Besteht die Möglichkeit der Impfung gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber? 

Nein! Bisher ist gegen den Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers – das Epstein-Barr-Virus – kein Impfstoff bekannt. Ebenso wenig existiert eine kausale Therapie.
Als Vorbeugung kann lediglich das Meiden von Kontakten zu infizierten Personen empfohlen werden. 

 

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