Demenz für Heilberufe
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Demenz: Prüfungsfragen für Heilberufe

Die Demenz ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und damit auch ist sehr häufig Gegenstand von mündlichen aber auch schriftlichen Prüfungen.

Wenn Sie die Fragen zur Demenz im Prüfungs-Modus beantworten wollen, so können Sie durch Anklicken der unten stehenden Schaltfläche zunächst alle Antworten verbergen:

 

 Was versteht man unter einer Demenz?

Eine Demenz ist eine organisch bedingte Erkrankung mit Nachlassen der Verstandeskraft (der intellektuellen Fähigkeit).

 

Umgangssprachlich wird eine Demenz oft mit einer Alzheimer-Krankheit gleichgesetzt. Ist diese Gleichsetzung richtig?

Nein! Die Alzheimer-Demenz ist zwar die häufigste Form der Demenz; aber bei weitem nicht die einzige Demenzform. Die Alzheimer-Demenz macht etwa 50-60 % aller Demenzformen aus.

 

Neben der Alzheimer-Demenz sollten Sie mindestens noch eine weitere sehr häufige Demenzform unbedingt kennen.

Welche häufige Demenzform ist gemeint?

Die vaskuläre Demenz mit etwa 15-20 % aller Demenzen. 

 

 

Was sind vaskuläre Demenzen?

Unter vaskuläre Demenzen fasst man alle Demenzerkrankungen zusammen, die im Gefolge von Veränderungen der Hirndurchblutung auftreten.  

Versuchen Sie aus ihrer Kenntnis der Hirngefäße und des Apoplex einige tiefere Ursachen vaskuläre Demenz zu erschließen!

Vaskuläre Demenzen können Folge gehäufter kleiner Schlaganfälle (Multiinfarktdemenz) aber auch Folge einzelner großer Schlaganfälle sein.

Vaskuläre Demenzen kommen aber auch bei arteriosklerotischen Gehirnerkrankungen (arteriosklerotische Enzephalopathie) vor.

 

Eine weitere recht häufige Demenzform ist die Lewy-Körperchen-Demenz. Was es hierunter zu verstehen?

Nach der Alzheimer-Krankheit ist die Lewy-Körperchen-Demenz die zweithäufigste degenerative Demenzform und macht etwa 20 % aller Demenzformen aus. Typisch für diese Erkrankung ist das Vorkommen von Lewy-Körperchen. Lewy-Körperchen sind Einschlüsse im Zytoplasma von Nervenzellen und entsprechen unnatürlichen Ablagerungen.
Die Lewy-Körperchen-Demenz beobachtet man häufig im Zusammenhang mit einem Morbus Parkinson.

 

Demenz beobachtet man aber auch im Gefolge anderer Krankheiten. Versuchen Sie einige Krankheiten zu nennen, die zumindest in den Spätstadien häufiger mit einer Demenz verbunden sind!

Creuzfeld-Jakob-Krankheit
Pick-Krankheit
Neurosyphilis
Chorea Huntigton
Aids……..

 

Welche Symptome sollten an eine Demenzerkrankung denken lassen?

Das bedeutsamste Symptom aller Demenz-Krankheiten ist die Störung des Gedächtnisses und besonders des Kurzzeitgedächtnisses.

Im weiteren Verlauf kommt es zu Störungen bei der Wortfindung, zu Störungen beim Rechnen und bei der Raumwahrnehmung (Betroffene verlaufen sich!)
Im späteren Stadium sind Betroffene auch oft nicht mehr in der Lage sich zu konzentrieren. Sie sind desorientiert ihre Stimmung schwankt oft in Richtung Depression.

 

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Die Fassade bei Demenz-Kranken ist oft lange erhalten. Personen, die den Demenzkranken nicht kennen merken oft nicht, dass dieser Erinnerungslücken durch fantasierte Einfälle ausfüllen.

Mit welchem Fachausdruck bezeichnet man in der Psychiatrie das Ausfüllen von Erinnerungslücken durch spontane Einfälle?

Konfabulation

 

Wir haben gelernt, dass die Alzheimer-Demenz die häufigste primär degenerative Demenz darstellt. Was wissen Sie zur Ursache der Alzheimer-Demenz?

  • Die Ursache der Alzheimer-Demenz ist unbekannt.

  • Diskutiert werden genetische Faktoren aber auch Störungen im Stoffwechsel von Neurotransmittern.

 

Im Langzeitverlauf der Alzheimer-Demenz kommt es zur Entwicklung eines Hydrocephalus e vacuo. Erklären Sie den Begriff des Hydrocephalus e vacuo!

Grundsätzlich stellt der Hydrocephalus (Wasserkopf) eine Erweiterung der mit Liquor gefüllten Gehirnräume dar.
Beim Hydrocephalus e vacuo kommt es zu einer Erweiterung der mit Liquor (Hirnwasser) gefüllten Räume, da das Gehirngewebe massiv schrumpft und der freiwerdende Raum mit Liquor ausgefüllt wird.

 

Zur Zeit sind ca. 1 Million Menschen in Deutschland von einer Demenzerkrankung betroffen. Was wissen Sie zur Altersverteilung der Demenzerkrankungen?

Das Risiko an einer Demenz zu erkranken beträgt für einen 60-jährigen ca. ein Prozent, für einen 75-jährigen ca. 3 % und für einen über 90-jährigen über 30 %.

  

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