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Lunge: multiple Choice Fragen zur Physiologie

Welche der genannten Gase ist in der Ausatemluft wesentlich höher konzentriert als in der Einatemluft  ?  (Einfach-Auswahl)

A  Sauerstoff
B   Stickstoff
C   Kohlendioxid
D   Edelgase
E   keine der genannten

Angekreuzt werden muss die Antwort : C 
In den Alveolen findet der Gasaustausch statt. Ausgetauscht werden praktisch nur Sauerstoff und Kohlendioxid.
In der Einatemluft findet man das Kohlendioxid in einer Konzentration von 0,03 % . Dies entspricht der Konzentration in der Atmosphäre. In der Ausatemluft ist die Konzentration mit rund 4% ganz erheblich höher.

Der Gasaustausch in den Alveolen erfolgt per ?  (Einfach-Auswahl)

A  Osmose
B   Diffusion
C   aktivem Transport
D   infolge onkotischem Druck
E   über keinen der genannten Wege

Angekreuzt werden muss die Antwort : B
Der Gasaustausch in den Alveolen wird mittels Diffusion erreicht.
D.h. ohne Energieaufwand diffundiert Sauerstoff aus der Einatemluft in die Lungenkapillare und umgekehrt diffundiert CO2 aus den Lungenkapillaren in die Alveolen und wird ausgeatmet.

 

 

Das bei einem Atemzug inspirierte oder exspirierte Volumen ...?

Zweifach-Auswahl

a   nennt man Lungenkapazität
b   nennt man Atemzugvolumen
c   nennt man Residualvolumen 
d   beträgt in ruhe circa 0,5 Liter
e   beträgt in Ruhe circa 4,0 Liter

  richtig sind nur  a + d 
  richtig sind nur  a + e
  richtig sind nur  b + d
  richtig sind nur  c + d
  richtig sind nur  c + e

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  C 
Die Lungenkapazität ist ein Überbegriff für zusammengesetzte Lungenvolumina. Z. B Totalkapazitat, Vitalkapazität.....Das Atemzugvolumen ist die Luftmenge (Volumen) das in einem einzelnen Atemzug inspiriet oder exspiriert wird. (0,5 Liter in Ruhe)

Welche Aussage zum Totraum sind richtig ?

Mehrfachauswahl

a   zum Totraum gehört der Ösophagus
b   zum Totraum gehört die Trachea
c   zum Totraum gehören Mund und Nase 
d   zum Totraum gehören die terminalen Bronchiolen
e   man unterscheidet einen anatomischen Totraum von einem funktionellen Totraum

  richtig sind nur  a + b + c 
  richtig sind nur  b + c + d + e
  richtig sind nur  c + e
  richtig sind nur  a + b + d + e
  richtig alle Antworten

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  B  
Der antomische Totraum ist der belüftete Teil des Respirations-Traktes in dem kein Gasaustausch stattfindet. Das sind die Luftwege von Mund und Nase bis zu den terminalen Bronchien. Der Ösophagus gehört nicht zum Respirationstrakt.
Der funktionelle Totraum ist der Teil des Respirationstraktes, der zwar belüftet ist, aber in dem kein Sauerstoffaustausch stattfindet. Z. B. kann ein infolge Tumor entstandener Hohlraum in der Lunge belüftet sein, aber dort kein Gasaustausch stattfinden.

Die Vitalkapazität ist die Summe von ?  (Einfach-Auswahl)

A  Atemzugvolumen und Residualvolumen
B   Atemzugvolumen und inspiratorischem Reservevolumen
C   die Luftmenge im Totraum
D   exspiratorisches und inspiratorisches Reservevolumen
E   Atemzugvolumen und inspiratorischem Reservevolumen und exspiratorisches Reservevolumen

Angekreuzt werden muss die Antwort : E 
Die Vitalkapazität ist:  Atemzugvolumen und inspiratorischem Reservevolumen und exspiratorisches Reservevolumen.
Man kann die Definition der Vitalkapazität auch so formulieren: Ist diejenige Luftmenge, die nach maximaler Inspiration noch ausgeatmet werden kann!

 


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Unter Residualvolumen versteht man  ?  (Einfach-Auswahl)

A  das in der Trachea befindliche Volumen
B   das auch bei maximaler Anstrengung nicht auszuatmende Volumen
C   das bei einem Atemzug ausgeatmete Volumen
D   Residualvolumen ist ein anderer Begriff für Vitalkapazität
E   das Atemvolumen, dass maximal inspiriert werden kann

Angekreuzt werden muss die Antwort : B 
Residualvolumen ist die Luftmenge, die auch bei maximaler Anstrengung nicht ausgeatmet werden kann.
Der biologische Sinn des Residualvolumens besteht darin, dass auch nach tiefster Exspiration in der Lunge Luft verbleibt und in den Alveolen ein Gasaustausch auch weiter stattfinden kann.

Welche Aussagen zum Pleuraspalt sind richtig

Mehrfachauswahl

a   der Pleuraspalt wird auch Pleurahöhle oder Cavitas pleuralis genannt
b   der Pleuraspalt ist ein kapillare Spalt, der die Lunge zwingt Formänderungen des Thorax zu folgen
c    im Pleuraspalt findet man etwa 5 ml seröse Flüssigkeit
d   bei einer Entzündung der Pleura kann sich die Flüssigkeitsmenge im Pleuraspalt wesentlich vermehren
e    unter Pleuraspalt versteht man den Hohlraum zwischen Lunge und Zwerchfell

  richtig sind nur   a + b
  richtig sind nur   b + c + d
  richtig sind nur   a + b + d
  richtig sind nur   a + b + c + d
  richtig ist nur      e

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  
Unter Pleuraspalt wird der gesamte Raum zwischen Pleur visceralis und Pleura parietalis verstanden. Im Pleuraraum eines Gesunden findet man circa 5 ml einer klaren (serösen) Flüssigkeit ohne Luftblasen.
Bei einer Pleuritis exudativa kann die Menge der Flüssigkeit im Pleuraraum erheblich ansteigen.

Unter einer Kussmaul-Atmung versteht man ?  (Einfach-Auswahl)

A  eine ungewöhnlich (abnorme) Atemtiefe mit regelmäßigen Atemzügen
B   ein periodisch wiederkehrendes An- und Abschwellen der Atmung mit kurzen Pausen
C   einzelne schnappende Atemzüge
D   eine oberflächliche hochfrequente Atmung
E   eine oberflächliche Brustatmung

Angekreuzt werden muss die Antwort : A   
Die Kussmaul-Atmung ist eine ungewöhnlich (abnorme) Atemtiefe mit regelmäßigen Atemzügen. Typisch ist die Kussmaul-Atmung bei metabolischer Azidose (Diabetes, Urämie) bei der verstärkt CO2 abgeatmet werden muss.

Das Atemminuten-Volumen (AMV) ...?

Mehrfachauswahl

a   ist jene Luftmenge, die in 1 Minute ein und ausgeatmet wird
b   errechnet sich aus Atemzugvolumen mal Atemfrequenz
c   beträgt in Ruhe circa 5 Liter 
d   fällt ab bei körperlicher Beastung
e   steigt an bei Apnoe

  richtig sind nur  a + b + c  
  richtig sind nur  b + c
  richtig sind nur  a + b
  richtig sind nur  a + c + e
  richtig sind nur  d + e

Die richtige Antwort-Kombination lautet: C  
Das AMV ist die Luftmenge, die in 1 Minute ein und ausgeatmet wird. Es wird errechnet aus Atemzugvolumen mal Atemfrequenz: also 15 Atemzüge mal 0,5 Liter =  7,5 Liter Atemminuten-Volumen. Die absolute Größe des AMV (7,5 Liter) wird oft verwechselt mit dem Herz-Minuten-Volumen HMV = 5 Liter).
Bei körperlicher Belastung steigt das AMV an;
Der Begriff Apnoe bedeutet Atem-Stillstand.

 

Die normale Atemfrequenz beim Neugeborenen in Ruhe beträgt?  (Einfach-Auswahl)

A  15 - 20 Atemzüge
B   20 - 25 Atemzüge
C   10 - 15 Atemzüge
D   40-  45 Atemzüge
E   75 - 80 Atemzüge

Angekreuzt werden muss die Antwort : D  
Ein Neugeborenes atmet in Ruhe pro Minute etwas 40-45 mal. Ein Kleinkind 25 - 30 mal und ein Erwachsener 15 - 20 mal.

Der Atemantrieb wird verstärkt durch

Mehrfachauswahl

a  Sauerstoffmangel
b  Einnahme von Morphin-Präparaten
c   sinkendem ph-Wert im Blut 
d   Anstieg des CO2 im Blut
e   Einnahme von Opium haltigen Schmerzmitteln

  richtig sind nur a + b  
  richtig sind nur a + c + d
  richtig sind nur b + e
  richtig sind nur a + b + e
  richtig sind alle Antworten

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  B  
Die Einnahme von Morphin oder Opium-Präparaten dämpft das Atemzentrum und führt zu einer Verminderung des Atemantriebes.
Mehr CO2 im Blut ist ein Stimulus mehr CO2 abzuatmen. Steigt das CO2 im Blut verschiebt sich der Blut-pH Wert in Richtung Azidose. Es wird vermehrt CO2 abgeatmet.

Das Zentrum für die Steuerung der Atmung (Atemzentrum) findet man ?  (Einfach-Auswahl)

A  im verlängerten Mark (Medulla oblongata)
B   im Rückenmark
C   in der Hypophyse
D   im Großhirn
E   im Zwerchfell

Angekreuzt werden muss die Antwort : A  
Das Atemzentrum liegt im Hirnstamm und hier im sogn. verlängerten Mark. In der Fachsprache: der Medulla oblongata.
(Dies erklärt, warum ein Mensch mit Ausfall der Hirnrinde (Großhirn) ohne Bewusstsein ist, aber noch weiter atmet.)

 

 

Mit welchem Fachausdruck wird der Kollaps der Lunge, bei Eindringen von Luft in den Pleuraspalt bezeichnet ?  (Einfach-Auswahl)

A  Pleura-Empyem
B   Pneumothorax
C   Hämatothorax
D   Kaverne
E   keine der genannten

Angekreuzt werden muss die Antwort : B 
Dringt Luft von außen - z.B. nach einer Stichverletzung - in den Pleuraraum, so kollabiert die Lunge unter dem Zug ihrer elastischen Fasern. Dies nennt man Pneumothorax.
Ein Pneumothorax kann auch entstehen, wenn Luft von einem Bronchus aus in den Pleurspalt gelangt. Von einem Pleura-Empyem spricht man, wenn Eiter im Pleuraraum ist.

 

 

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