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MC-Fragen: Knochen- und Gelenk-Krankheiten

Welche der folgenden Aussagen zum Zeichen nach Schober ist korrekt ?  (Einfach-Auswahl)

A  wird bei Verletzungen des Knies geprüft
B   wird bei Frakturen oder Bandrissen am Springgelenk geprüft
C   erlaubt eine Aussage zur Beweglichkeit der Lendenwirbelsäule
D   erlaubt eine Aussage zur Beweglichkeit der Halswirbelsäule
E   ist eine Bewegungsprüfung am Handgelenk

Angekreuzt werden muss die Antwort : C  
Das Zeichen nach Schober dient der Beurteilung der Beweglichkeit an der LWS. Bei Prüfung des Schober-Zeichens geht man wie folgt vor:
Vom Dornfortsatz des 1. Kreuzbein-Wirbels (S1) wird beim gerade stehenden Patienten eine Strecke von 10 cm nach kranial gemessen. Dieser Punkt liegt im "oberen" Bereich der Lendenwirbelsäule. Der Punkt wird mit einem Stift auf der Haut eingezeichnet. 
Nun fordert man den Patienten auf den Rumpf maximal zu beugen. Normalerweise wird die zuvor abgemessen Strecke zwischen S1 und dem markiertem Punkt um 4 - 6 cm länger. Bei Störungen der LWS - Beweglichkeit wird die Strecke kürzer als 4 cm

Bei welcher der genannten Krankheit ist am ehesten mit einem positiven Lasegue Zeichen zur rechnen  ?  (Einfach-Auswahl)

A  Bandscheibenvorfall L5 / S1
B   Schleudertrauma der HWS
C   Kreuzbandriss am Knie
D   Meniskusschaden am Knie
E   Gicht

Angekreuzt werden muss die Antwort : A
Beim Lasegue-Zeichen liegt der Patient flach auf einer Liege.
Lasegue-TestPassiv wird dann das gestreckte Bein circa 70° angehoben. Bei Schmerzen im Bein bis zu einem Winkel von etwa 45 Grad, die vom Rücken in das Bein reichen und bis im Bereich des Knies empfunden werden, gilt der Lasegue-Test als positiv!  (Dies entspricht einem ausstrahlendem Schmerz entlang des Ischias-Nerven!)
Der Lasegue-Test ist positiv bei Bandscheiben-Vorfällen in der unteren LWS und besonders L5/S1.
Positiv ist der Lasegue Test jedoch auch bei einer Menigitis (!) und bei Hirnblutungen!

Bei welcher der genannten Situationen muss mit dem Auftreten einer pathologischen Fraktur gerechnet werden?

Mehrfachauswahl

a   langfristige Einnahme von Kortison-Präparaten
b   multiplen Gelenk-Arthrosen
c   Morbus Cushing
d   Hyperparathyrioidismus
e   Osteoporose

  richtig sind nur    a + b + c
  richtig sind nur    b + c + d
  richtig sind nur    a + c + e
  richtig sind nur    a + c + d + e
  richtig alle genannten Antworten

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  D  
Bei einer Osteoporose ist der Mineralgehalt (z.B. Kalzium) im Knochen erniedrigt. Dies führt zu einer Minderung der Knochenhärte und damit zu einer erhöhten Bruchgefahr auch unter banalen Belastungen (pathologische Fraktur!)
Die langfristige Einnahme von Kortison - aber auch die Tumorbedingte Erhöhung des Kortisons beim Morbus Cushing - führen zur Osteoporose.
Beim Hyperparathyrioidismus ist das Parathormon erhöht. Dies führt zu einem Abbau des Kalzium aus dem Knochen.

Welche der Aussagen zum Morbus Bechterew sind zutreffend

Zweifach-Auswahl

a   wird auch als Spondylitis ankylosans  bezeichnet
b   der Rheumafaktor ist in der Regel positiv
c   die Erkrankung beginnt häufig im Bereich der Gelenke zwischen Darmbein und Kreuzbein
d   es kommt oft zu einer Hypermobilität an der Wirbelsäule
e   die Erkrankung ist streng auf die Wirbelsäule begrenzt

  richtig sind nur   a + b
  richtig sind nur   b + c
  richtig sind nur   d + e
  richtig sind nur   b + d
  richtig sind nur   a + c

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  E  
Der Morbus Bechterew wird auch Spondylitis ankylosans genannt. Er beginnt sehr oft an den Ilio-Sacralgelenken (Gelenke zwischen Darmbein und Kreuzbein).
Beim Morbus Bechterew findet man im Labor häufig eine Erhöhung des HLA-B27 und nicht des Rheumafaktors.
Beim Morbus Bechterew ist keine Hypermobilität zu erwarten, sondern eher eine Versteifung der Wirbelsäule von unten (caudal) nach oben (cranial)
Der Morbus Bechterew ist nicht auf die Wirbelsäule beschränkt: Veränderungen am Auge oder ein Fersenschmerz sind nicht selten!

 

 

Mit Hilfe des Schubladentestes wird geprüft ?  (Einfach-Auswahl)

A  der Innenmeniskus
B   der Außenmeniskus
C   das Kreuzband
D   die BWS-Beweglichkeit
E   die Seitenbandstabilität am Knie

Angekreuzt werden muss die Antwort : C  
Es gibt einen vorderen und einen hinteren Schubladentest. Mit jedem dieser Tests wird die Funktion des Kreuzbandes geprüft. Beim Schubladen-Test wird beim circa 90 ° gebeugtem Knie der Unterschenkel nach vorne und nach hinten geschoben.
Bei intakten Kreuzbändern findet dabei im Knie fast keine Vorwärts oder Rückwärtsbewegung statt.

Welche der folgenden Knochen- oder Knorpel-Tumore sind bösartig?

Mehrfachauswahl

a   Enchondrom
b   juvenile Knochenzyste
c   Ewing-Sarkom
d   Chondrosarkom
e   Osteosarkom

  richtig sind nur  a + b + e
  richtig sind nur  c + d
  richtig sind nur  a + d + e
  richtig sind nur  a + c + d
  richtig sind nur  c + d + e

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  E  
Grundsätzliche sind Tumor bösartig, wenn in ihrem Name der Wortteil Karzinom oder Sarkom auftaucht. Sarkome sind bösartige Geschwülste, die vom Bindegewebe ausgehen; Karzinome sind bösartige Tumore, die ihren Ursprung in einem Epithelgewebe haben.

Was versteht man unter dem Begriff Coxarthrose ?  (Einfach-Auswahl)

A  eine Arthrose des Kniegelenkes
B   eine Arthrose des Hüftgelenkes
C   eine Arthrose des Sprunggelenkes
D   eine Arthrose des Schultergelenkes
E   eine Arthrose des Daumensattelgelenkes

Angekreuzt werden muss die Antwort : B 
Die Coxarthrose gehört zu den sehr häufigen Arthrosen beim älteren Menschen. Betroffen ist das Hüftgelenk.
Weitere häufige Arthrosen sind:
Rhizarthrose = Arthrose des Daumensattelgelenkes
Omarthrose = Arthrose des Schultergelenkes
Gonarthrose = Arthrose des Kniegelenkes
Heberden-Arthrose = Arthrose der Fingerendgelenke

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Wann spricht man von einem Hämarthros ?  (Einfach-Auswahl)

A  wenn ein Gelenk mit Eiter gefüllt ist
B   wenn ein Gelenk mit Eiter mit Blut gefüllt ist
C   bei einer Luxation des Gelenkes
D   bei einer Distorsion des Gelenkes
E   bei einer Entzündung der Knochenhaut

Angekreuzt werden muss die Antwort : B 
Ein mit Blut gefülltes Gelenk wird als Hämarthros bezeichnet. Meist geht dem Hämarthros ein Trauma voraus. Seltene Ursachen können Störungen der Gerinnung sein. (So z.B. die Hämophilie = Bluterkrankheit)
Eine Luxation des Gelenkes ist eine Verrenkung.
Eine Distorsion eine Verstauchung des Gelenkes.
Die Entzündung der Knochenhaut heißt Periostitis

 

 

Welche Aussagen zur Osteomyelitis sind richtig?

Mehrfachauswahl

a   kann akut verlaufen
b   kann durch von außen in den Knochen eindringende Bakterien entstehen
c   kann durch Tuberkulosebakterien entstehen
d   kann zur Bildung von Sequester führen 
e   kommt häufig bei geschlossenen Frakturen vor

  richtig sind nur   a + b + c
  richtig sind nur   a + b + d
  richtig sind nur   a + b + d + d
  richtig sind nur   b+ c + e
  richtig sind alle Antworten

Die richtige Antwort-Kombination lautet:  C  
Eine Osteomyelitis ist eine Entzündung tief im Knochen. Die Osteomyelitis kann akut wie auch chronisch verlaufen. Sie kann auf dem Blutweg (hämatogen) übertragen werden; aber auch auf direktem Weg, wenn bei einer offenen Fraktur Bakterien in den Knochen eindringen.
Bei geschlossenen Frakturen besteht zwischen dem gebrochen Knochen und der Außenwelt kein Kontakt.

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