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metabolisches Syndrom: Prüfungsfragen für Heilberufe

Das metabolischeSyndorm ist sehr häufig Gegenstand von mündlichen aber auch schriftlichen Prüfungen.

Wenn Sie die Fragen zum metabolischen Syndrom im Prüfungs-Modus beantworten wollen, so können Sie durch Anklicken der unten stehenden Schaltfläche zunächst alle Antworten verbergen:

 

Worin liegt die besondere Bedeutung des metabolischen Syndroms?

Das metabolische Syndrom gilt - neben dem Rauchen - in den westlichen Industrieländern als der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung der Arteriosklerose und der damit verbundenen Erkrankungen. (Zum Beispiel koronare Herzerkrankung).

Das metabolische Syndrom wird auch als das tödliche Quartett bezeichnet.

 

In dem Begriff Quartett, wird auf 4 Komponenten angespielt, die das metabolische Syndrom ausmachen. Welche 4 Komponenten sind dies?

die Fettleibigkeit besonders des Abdomens,
der arterielle Hochdruck,
die erhöhte Glukose Konzentration im Blut,
die Hypertriglyzeridämie.

 

Welche 2 Faktoren sind maßgeblich für die Entstehung eines metabolischen Syndroms ursächlich?

Es sind die hyperkalorische Ernährung und gleichzeitig der Mangel an körperlicher Bewegung oder Belastung.

 

 

Die hyperkalorische Ernährung führt – dies haben sie bereits oben gelernt – im Blut zu einer häufigen Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Bei einer lange bestehenden Erhöhung des Blutzuckerspiegels kommt es zu einer Insulinresistenz.

Erläutern Sie den Begriff der Insulinresistenz!

  • Insulin – das Hormon der Betazellen der Bauchspeicheldrüse – ist notwendig, damit die Glukose aus dem Blut in die Zellen hereinströmen kann. Im einzelnen bewirkt das Insulin im Blut, dass bestimmte Rezeptoren an der Zellwand aktiv werden und kleine Kanäle in der Zellwand öffnen, damit die Glukose in die Zellen einströmen kann in den Zellen weiter verwertet werden kann (zum Beispiel zur Energielieferung).
    Beim gesunden Menschen wechseln tagesabhängig Perioden eines höheren und eines niedrigeren Glukoseangebots im Blut, das aus der Nahrung stammt, ab.
    Der Rezeptor für das Insulin, erlebt somit Phasen des Wechsels zwischen einem relativ niedrigen Angebot von Glukose im Blut (zwischen der Nahrungsaufnahme) und eines höheren Glukoseangebots im Blut, kurz nach einer Nahrungsaufnahme.  

  • Bei einer ständigen hyperkalorische Ernährung sind solche Wechsel jedoch nicht mehr vorhanden. Anschaulich gesprochen: der Rezeptor für das Insulin in der Zellwand stumpft ab. Korrekt ausgedrückt: es kommt durch das ständige Überangebot an Glukose zu einer Resistenz des Rezeptors. Die Folge ist: es kann – trotz eines Überangebots – weniger Glukose in die Zellen einströmen. 

Sie können den Begriff der Insulinresistenz anschaulich übersetzen als ein Wirkverlust des Hormons Insulin.

 

Zu welcher Krankheit disponiert die Insulinresistenz.

Zum Diabetes mellitus Typ 2.

An dieser Stelle noch einmal zur Wiederholung: der Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Folge der Insulinresistenz.

 

Was ist der Diabetes mellitus Typ 1?

Der Diabetes mellitus Typ 1 entsteht durch eine Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen im Pankreas. (Bauchspeicheldrüse). Beim Diabetes mellitus Typ 1 herrscht ein Mangel an Insulin.

 

Im Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom, spricht man im Hinblick auf die Fettleibigkeit auch von einer androiden Fettverteilung.

 

Was es mit diesem Begriff - androide Fettverteilung - gemeint?

Bei einer androiden Fettverteilung ist besonders der Bauchumfang vermehrt. Man kann auch sagen, bei metabolischen Syndrom findet sich eine Körperstammbetonte Adipositas.

Sie haben oben gelernt, dass das metabolische Syndrom auch das tödliche Quartett genannt wird.

 

Neben der Körperstammbetonten Adipositas (Fettleibigkeit), dem Hypertonus und der Insulinresistenz, sollten Sie welches weitere Kriterium des metabolischen Syndroms noch gelernt haben? 

Die Erhöhung der Triglyzeride ist die 4. Komponente im tödlichen Quartett des metabolischen Syndroms.

 

Was sind Triglyzeride?

Unter Triglyzeriden versteht man Moleküle, die aus Fettsäuren und Glycerin bestehen.
Triglyzeride werden auch Neutralfette genannt.

Im Zusammenhang mit der Fettstoffwechselstörung bei metabolischen Syndrom spricht man häufig auch von einer Dyslipoproteinämie.

 

Was ist mit dem Begriff Dyslipoproteinämie gemeint?

Bei einer Dyslipoproteinämie findet sich eine Erhöhung der Triglyzeride bei gleichzeitiger Erniedrigung der HDL-Lipoproteine.

 

Was versteht man unter HDL-Lipoproteine?

Die Abkürzung HDL (Lipoproteine) steht für High Density Lipoprotein.
Man kann im Hinblick auf die Stoffwechselstörung bei metabolischen Syndrom auch sagen, dass die Triglyzeride erhöht sind und das HDL-Cholesterin erniedrigt ist.
Diese Konstellation trägt wesentlich zur Entstehung der Arteriosklerose bei.

Bitte merken:
häufiger wird in MC Fragen nach der Erhöhung der Triglyzeride und Senkung des HDL-Cholesterin gefragt.

 

Welche generelle Therapie ist bei metabolischen Syndrom erforderlich?

Das metabolische Syndrom kann nur sinnvoll therapiert werden, wenn eine Änderung des Lebensstils erfolgt.
Dabei muss das Ziel sein, Körpergewicht und Bauchumfang zu reduzieren, den Blutdruck und die Blutfette zu senken und die Entstehung eines Diabetes mellitus Typ 2 zu verhindern oder zumindest heraus zu schieben.

Neben einer entsprechend ausgewogenen Ernährung ist hierfür auch eine Steigerung der körperlichen Aktivität notwendig!

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